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ORFEO ED EURIDICE (CHRISTOPH WILLIBALD GLUCK)

Orpheus, der Musiker, in dem sich das tiefe archaische Staunen über die Macht der Töne personifiziert, bezaubert nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, Bäume und Felsen. Wenn er singt und spielt, hört der Wind auf zu wehen. Eurydike ist seine Liebe. Als sie stirbt, kennt Orpheus’ Wehklagen keine Grenzen. Er erweicht schliesslich die Götter, die ihm ein Zugeständnis machen, das zugleich Prüfung ist: Will er seine Frau wiederhaben, muss er nicht nur die Hadeswächter versöhnlich stimmen, sondern Eurydike ohne ein Wort der Erklärung und ohne sie anzusehen, wieder aus dem Totenreich herausführen – ein Akt der äussersten Selbstdisziplin. Doch in den Irrgängen des Hades gibt er dem Schmerz Eurydikes nach, die sich von ihm nicht mehr geliebt glaubt. Orpheus dreht sich – gegen alle Vernunft – um. Bei Christoph Willibald Glucks Version des berühmten Mythos ist dieser Moment Ausdruck tiefster Menschlichkeit und einer grenzenlosen Sehnsucht nach Intimität. Den psychischen Ausnahmezustand malt Gluck mit unvermuteten Affektumschlägen und raschen Tempowechseln; seine Musiksprache ist hochemotional und gleichzeitig schlicht. Aufgezeichnet im Mai 2018 im Thèâtre des Champs-Elysées, Paris

    Kino geschlossen – Café offen

    Bis 22. Januar 2021 dürfen wir keine Kinofilme zeigen, das Kino-Café ist täglich bis 19 Uhr geöffnet.

    Wir haben genügend Platz in Café, Kinofoyer und Hinterzimmer, um Ihnen einen sicheren Aufenthalt zu ermöglichen.

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    Ihr Cinewil

    Trailer Deutsch

    Start am

    So. 24. Januar

    Darsteller

      Genre

      Oper

      Alter

      8

      Regie

      Laufzeit

      85 Minuten